Auf eigenen Füßen stehen

Aktualisiert: 24. Nov 2020

In den letzten Wochen habe ich vermehrt aus meinem eigenen oder anderen Mündern vernommen, dass jetzt wohl die Zeit gekommen ist, sich auf sich selbst zu konzentrieren (was nicht bedeutet, dass man alle um sich herum einfach ignoriert). Das gehört zum eigenständig werden nun mal einfach dazu.



Dass man die Konsequenzen für sein Verhalten unweigerlich weiter trägt, aber diesem Verhalten nunmehr auch eigene Entscheidungen zugrunde liegen, und nicht Order von "oben". Dass man für sein Verhalten gerade steht. Hinter seinen Entscheidungen und jeweiligen momentanen Meinungen. Hinter sich selbst. Das macht sehr viel freier, als so mancher, der das so noch nicht kennt, sich das auch nur im Ansatz vorstellen kann.


Viele von uns sind seit Monaten oder Jahren auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Und fast genauso viele müssen mit den Konsequenzen leben, die das mit sich bringt. Je mehr wir uns anders verhalten als gewohnt, desto weniger erkennt uns unser Umfeld wieder, desto weniger versteht unser Umfeld uns. Wir werden "komisch" für sie, und es fällt ihnen leichter, uns zu verteufeln, für "irre" zu erklären und uns abwertend und abstoßend zu behandeln, als Interesse dafür aufzubringen, was genau in unseren Köpfen denn eigentlich geschieht.


An dieser Stelle möchte ich einen Netzfund (Autor leider unbekannt) weitergeben, der denen unter uns eventuell ein wenig helfen kann, besser mit dieser Situation umzugehen, die damit so große Schwierigkeiten haben. Gurus, lasst Euch nicht von Menschen, die Euch nicht verstehen, davon abhalten Eure eigenen Leben zu leben. Außer dem System der Mächtigen hätte niemand etwas davon, weder ihr, noch die, die gerade alles dafür tun, Euch "gerade zu biegen" und wieder im System einzuordnen. Ihr wisst genau so gut wie ich, dass das keine Alternative ist! - NETZFUND -

Angst vor dem Alleinsein


Da sich momentan die Spreu vom Weizen trennt, haben viele Angst vor dem Alleinsein. Freunde, Familie, Arbeitskollegen wenden sich ab. Immer mehr Menschen treten aus deinem Leben. Was passiert da gerade?


Du stehst zu DIR und DEINER Überzeugung. Vielleicht das erste Mal in deinem Leben. Wie lange hast Du dich schon verbogen? Wie lange hast Du dich schon klein gemacht? Wie lange fühlst Du dich schon missverstanden, traurig und alleine? Haben sie dir wirklich zugehört? Hat es sie wirklich interessiert, wie es dir geht? Haben sie dich wirklich unterstützt? Oder warst du für sie nur Mittel zum Zweck? Hast du für sie Zeit, Geld, Nerven investiert, sprich Energie? Hast du dich nach ihrer Gesellschaft müde, energie- und kraftlos gefühlt? Wurdest du vielleicht nur ausgenutzt? Hatten sie je ein offenes Ohr und Zeit für dich, als es dir schlecht ging? Hast du dich trotz deren Gesellschaft immer einsam und unverstanden gefühlt?


Hmmm...und du hast Angst davor, solche Menschen zu verlieren? Und wenn ich dir jetzt sage, dass das nur Ballast war? Das du dich ohne solche Menschen viel freier und glücklicher fühlen wirst? Das der schwere Felsen auf deinen Schultern verschwinden wird? Du wieder frei atmen kannst? Wie fühlt sich das dann an? Vielleicht befreiend?


Nichts ist schlimmer, als zu Zweit (oder in der Gruppe) einsam zu sein. Das ist Zeit- und Energieverschwendung. Und hör auf mit deinen Ausreden. Das mag vielleicht jetzt ent - täuschend sein, aber es du verlierst im Endeffekt nichts. Außer Energiesauger, die dich schon das ganze Leben begleitet haben. Und du hast es auch zugelassen. Meinst du nicht, es wird Zeit diese Leute zu entlassen und endlich zu leben?


Du hast Angst vor dem Alleinsein? Mit diesen Menschen warst Du alleine und verloren. Das tut vielleicht im ersten Moment weh, weil Du die Täuschung erkennst. Aber du wirst viel mehr Energie bekommen, wenn du dich wieder auf dich selbst fokussierst.

Hab keine Angst, du bist NIE alleine. Wenn du dich selbst wieder findest, dann brauchst du keine Abhängigkeiten mehr im Außen. Du hast viele richtige Freunde um dich rum. Du hast sie vielleicht nur vergessen, weil du sie mit bloßem Auge nicht erkennen kannst.

Denk einfach in Ruhe darüber nach. Und wie gesagt, hör auf mit deinen Ausreden. Ich brauche keine Erklärungen. Was du machst, ist deine Sache. Ich gebe dir nur Impulse.

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