Solidarität, bitteschön!

Aktualisiert: Jan 9

Immer öfter taucht die Frage auf, in was für einer Welt wir derzeit eigentlich leben. Da grassiert ein Virus und wird zur Pandemie erklärt, und kaum einer bekommt etwas davon mit. 99,6% der Menschen sind von dem Virus selbst nicht betroffen, und selbst von den übrigen 0,4% nicht alle dem Corona-Tod geweiht.



Doch der ganze Planet ist betroffen, und es passieren Dinge, die noch vor einem Jahr keiner von uns für möglich gehalten hat. Da sterben Menschen an Corona, mit Corona und wegen Corona. Leider finde ich nirgendwo eine Statistik, die sich mit Selbstmordraten auseinandersetzt, und warum der Suizid begangen wurde. Hierzu bleibt also nichts weiter übrig, als sich seine eigenen Gedanken zu machen.


Anders sieht es mit einem anderen Sterben aus, nämlich dem der Wirtschaft und der Menschlichkeit, der Freiheit und des Lebens selbst, wenn man Leben als etwas lebenswertes definiert. Und das Ganze nicht, weil der Virus so gefährlich wäre, sondern weil der Umgang damit diese Folgen mit sich bringt.


Im Namen der Gesundheit von 0,4% von uns allen werden wir zu Solidarität aufgerufen, und für den, der sich an die neuen Regeln nicht hält, wird es sehr schnell sehr ungemütlich. Es reicht schon, zu äußern, dass man mit den Regeln nicht so ganz einverstanden ist, um zum "Corona-Leugner" abgestempelt zu werden, der gewissenlos andere Menschen tot atmet.


Diese Solidarität fordert alles von uns, was wir haben: Gehorsam, unsere Arbeit, unsere Arbeitsstellen, unsere Existenz. Die ganze Einzelhandel geht weltweit den Bach herunter, während ein paar Online-Kaufhäuser so viel verdienen, wie sie es nie wieder ausgeben können. Wir wünschen allen Erfolg, aber wenn man dann sieht, wie ein paar einzelne Nutznießer sich an der Situation die Nase gold verdienen, möchte man schon ein wenig kotzen.


Dabei sind es die, die am lautesten nach Solidarität schreien, denen all diese Corona-bedingten Schicksale völlig egal sind. Wo bleibt die Solidarität mit Gewerbetreibenden, die plötzlich kriminell sind, wenn sie ihren Laden nicht geschlossen halten? Wo die mit deren Arbeitnehmern, die ihre Existenzgrundlage verlieren? Künstler, Gastronomen, Reiseunternehmen, etc. Wo ist die Solidarität, wenn es um alte Menschen geht, die eh schon schlecht atmen können, und für die ein Mundschutz eine Gefahr bedeutet, die in Geschäften angefeindet werden, wenn sie keinen tragen? Was ist mit Familien mit Kindern, die nicht mehr oder nur noch unter menschenunwürdigen Bedingungen in die Schulen oder Kitas können, gar nicht zu reden von Besuchen von Freunden? Was mit allein erziehenden Eltern, für die das Leben so schon beschwerlich genug ist, die jetzt zuhause Homeoffice machen müssen und gleichzeitig ihre Kinder unterrichten, die aber nicht raus dürfen um sich da mal auszutoben (was für Kinder lebenswichtig ist)?


Wieso kann man mit diesem bescheuerten Corona-Virus nicht einfach verfahren, wie mit jeder anderen hochgradig ansteckenden Krankheit? Oder hat es eine solche noch nie zuvor gegeben? Wie kommt es, dass ein ganzer Planet nach den selben Regelungen plötzlich so durchknallt?

Steckt da vielleicht doch irgendetwas völlig anderes hinter, das mit Corona nicht das Geringste zu tun hat?

Klar, jetzt kommen wir wieder in Verschwörungs-Ecke, aber dazu geht mir eigentlich nur noch ein aktuelles Zitat von Frau Merkel durch den Kopf: "..wenn ich mal auspacke!"

Na, was ist denn dann, Frau Merkel? Kommt dann raus, dass die Regierung doch was völlig anderes tut als sie vorgibt? Denn auf etwas anderes kann der Satz kaum schließen lassen. Ich finde eh schon recht bedenklich, dass die Beratungen immer noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten werden, die sicher ein reges Interesse daran hätte zu erfahren, wie genau Sie zu ihren Entscheidungen gelangen. Technisch umsetzbar wäre das problemlos. Und wenn Frau Merkel mal auspackt, dann kann das ja nur bedeuten, dass hinter verschlossenen Türen Dinge besprochen werden, die die, für die sie arbeitet und von denen sie bezahlt wird (die große Gang der Steuerzahler), nicht wissen sollen. Frau Merkel, sowas nennt man nicht Verschwörungs-Theorie, genau so etwas ist eine Verschwörung! Und dann sollten Sie vielleicht auspacken, bevor durch ihre Drohung jemand anderes sich erlesen fühlt, es vor ihnen zu tun! Es könnte nämlich sein, dass in Ihren Reihen jemand auf die Idee kommt, Solidarität mit den Menschen zu zeigen, die Sie augenscheinlich gerade alle massiv an der Nase herum führen.

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